Ein Funktion ist eine Vorschrift, die dem Programm sagt, wie mit den ihr übergebenen Werten (den so genannten Funktionsargumenten) verfahren werden soll, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Diese Vorschrift ist im Funktionsnamen gespeichert.
Das bedeutet, das wir innerhalb der Klammern keine Operatoren (+,-,*,/) mehr benötigen (es sei denn für "Unterberechnungen" bzw. um Zwischenergebnisse zu erzielen, die von der jeweiligen Funktion nicht mitberechnet werden können, dazu aber später mehr).
Die Funktion SUMME() haben wir ja bereits eingesetzt. Sie hat es uns erspart, den mathemaschischen Operator + zwischen jeden einzelnen Zellbezug schreiben zu müssen. Stattdessen mussten wir lediglich die Zellen bzw. Zellbereiche bekanntgeben, die addiert werden sollten.
=Funktionsname(Argument1;Argument2;...)
Die einzelnen Funktionsargumente werden durch Semikola (Semikolon = "Strichpunkt") voneinander getrennt. Manchen Funktionen können beliebig viele Argumente übergeben werden, manche erwarten eine ganz bestimmte Anzahl von Argumenten.
Funktionsargumente können sein:
Beim Verschachteln von Funktionen oder Formeln innerhalb einer Funktion wird kein weiteres = Zeichen vor die Formel/Funktion gesetzt.
Grundsätzlich sollte man versuchen, Formeln möglichst einfach und lesbar zu halten. Es ist immer genug Platz, um erst Zellen mit Zwischenergebnissen anzulegen.
Es ist meistens besser, Zellbezüge statt Zahlen oder Text zu verwenden - besonders dann, wenn die Formel in weitere Zellen kopiert werden soll.
