Datenbanken - Access, Base

Einführung

Vorteile einer Datenbank:

  • In einem Datenbankprogramm wird strikt zwischen Datensammlung (Tabellen) und Auswertung (Abfragen, Berichte) getrennt.
  • Die übersichtliche Bearbeitung von Daten (insbesonder das Eintragen in mehrere Tabellen) wird mit Formularen erleichtert.
  • Jede Objektart (Objekte mit gleichen Eigenschaften) kommt in eine eigene Tabelle. Diese werden über Beziehungen verknüpft.
  • Im Idealfall gibt es keine Redundanz (liegen keine Daten doppelt vor).
  • Abfragen und Berichte bleiben automatisch aktuell, wenn sich der Datenbestand geändert hat.
  • Tabellen und Abfragen können bei Bedarf (z.B.komplexe Berechnungen) einfach in ein Tabellenkalkulationsprogramm exportiert werden.

Nachteile:

  • Höhere Einarbeitungszeit. Fundierte Kenntnisse über die Prinzipien der Datenorganisation, Felddatentypen etc. sind nötig.
  • Jede Tabelle muss erst entworfen werden (Zuweisen von Feldnamen, Felddatentypen und Feldeigenschaften), bevor Daten eingetragen werden können.

Datenbanken können schnell sehr komplex werden. Daher gibt es in Unternehmen meist einen eigenen Datenbankadministrator, der alleine berechtigt ist, die Datenbankstruktur zu verändern und festlegt, welcher Benutzer auf welche Daten zugreifen darf. Die Rechte der einzelnen Anwender (Mitarbeiter) sind oft stark beschränkt, so dass nur Daten in bestimmte Tabellen eingetragen und Abfragen/Berichte erstellt werden können, nicht aber z.B. neue Felder zu gewissen Tabellen hinzugefügt oder Feldeigenschaften geändert werden dürfen. In bestimmten Fällen muss also erst der Datenbankadministrator aufgesucht werden, um die Rechte zu erweitern oder eine Änderung für den Anwender durchzuführen.

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