Modul 1 Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)

KategorieWissensgebietRefFertigkeit
HardwareEin- und Ausgabegeräte1.1.4.1Einige der wichtigsten Eingabegeräte kennen wie: Tastatur, Maus, Trackball, Touchpad, Eingabestift, Joystick, Scanner, Webcam, digitale Kamera, Mikrofon
1.1.4.2Einige der wichtigsten Ausgabegeräte kennen wie: Bildschirm bzw. Display, Drucker, Lautsprecher, Kopfhörer
1.1.4.3Verstehen, dass einige Geräte sowohl zur Eingabe als auch zur Ausgabe von Daten dienen, zB Touchscreen
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Daten

Daten = Vereinheitlichte/Systematische (vergleichbare) Informationen zur Verarbeitung und Speicherung.

Noch nicht systematisierte Informationen als Beispiel:

"Ich verkaufe einen Geländewagen und ein schnittiges Spaßmobil. Der rote Sportflitzer hat 150 PS und verbraucht 9 Liter. Für 12000 Euro zu haben. Der Offroader ist grau, verbraucht bei 180 PS 5 Liter mehr. Für 8000 Euro trenne ich mich von ihm."

Diese Informationen können auf verschiedene Weise zu Daten werden:

Beispiel 1: Tabelle

WagenFarbePSVerbrauch in LPreis
Geländewagengrau180148000
Sportwagenrot150912000

Diese Daten könnten sortiert und ausgewertet werden. In einem Serienbrief zum Beispiel können Daten aus einer Datenbank in einen vorgefertigten Text eingefügt werden. Mit numerischen Daten können Berechnungen angestellt werden, etc...

Beispiel 2: Bilddaten

Bei Bildern werden Bildpunkt für Bildpunkt die Farbwerte (Rot-, Grün-, Blau-Anteile) bzw. Helligkeitswerte (bei Graustufen - "Schwarz/Weiss") gespeichert. Als Tabelle kann man sich ein Schwarz/Weiss-Foto z.B. so vorstellen:

ZeileBildpunktHelligeit
110
126
13255
...
72810245

Bei Farbfotos müssen statt Helligkeitswerten die einzelnen Werte für Rot, Grün und Blau gespeichert werden - es wird wesentlich mehr Speicherplatz benötigt.

Beispiel 3: Audiodaten

Soll der Text als gesprochene Nachricht gespeichert und evtl. in einem Audioprogramm nachbearbeitet werden, wird er in ein Mikrofon gesprochen. Dann werden die verschiedenen Lautstärken pro Zeiteinheit gemessen und ebenfalls als Folge von binären Zahlen (010011100...) abgespeichert. Bei CD-Qualität wird 44100 mal pro Sekunde die Lautstärke gemessen und in 216 Stufen unterteilt (44100 kHz, 16 bit). Daraus ergeben sich die Schwingungen und Wellenformen der Aufnahme.

Um welche Daten es sich auch immer handelt. Am Ende werden sie vom Programm in ein bestimmtes System von binären Zahlenfolgen gebracht und landen als Dateien auf der Festplatte. Diese Dateien können wiederum nur von bestimmten Programmen wieder interpretiert werden, so dass die Daten am Ende wieder in Informationen für den Anwender umgewandelt werden können.

Glossar

Nach Alphabet:

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Modul (Syllabus-Ansicht):

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